Presse Echo

Store Check "Geflügel"

Lembacher, Lukas, Blass (c) LKÖ_APA_Tanzer

Lembacher, Lukas, Blass (c) LKÖ_APA_Tanzer

Lembacher: Unser Geflügel lebt gesünder – Herkunftskennzeichnung zeigt´s!

Höchste Tierwohlstandards in Österreich. Öffentliche Hand muss Vorbild sein.

„Geflügel in Österreich lebt nachweislich deutlich gesünder als in anderen EU-Ländern. Das belegen EU-Berichte und die Tatsache, dass bei uns der Antibiotikaeinsatz bei Geflügel in den letzten sechs Jahren um mehr als 50 Prozent gesenkt werden konnte. Damit aber Konsumentinnen und Konsumenten bei Verarbeitungsprodukten und in der Gemeinschaftsverpflegung gezielt nach heimischer Qualität greifen können, ist eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung nötig. Daher verlangen wir gesetzlich verbindliche Regeln, die eine irreführende oder gar bewusst falsche Herkunftskennzeichnung bei verarbeiteten Lebensmitteln ausschließen. So sollte das Herkunftsland des primären Rohstoffes immer eindeutig ersichtlich sein“, erklärte LK Österreich-Generalsekretär Ferdinand Lembacher und ergänzte: „Das werden wir auch in den derzeit laufenden Regierungsverhandlungen entsprechend deponieren.“

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Presseaussendung Landwirtschaftskammer Österreich

Presseaussendung Markus Lukas

Chart: Weit gereistes Huhn

Presseaussendung AMA-Gütesiegel garantiert Herkunft und Qualität

Charts AMA

 

 

"Gut zu wissen": Erstes KABEG-Krankenhaus und Pflegeheimbetreiber setzen Herkunftskennzeichnung um

PK (c) LK Kärnten

Ing. Gebhard Schmied, MAS (Kaufmännischer Direktor des Landeskrankenhauses Laas), LK-Präsident Ing. Johann Mößler, Emanuel Eisl (Geschäftsführer Contento) und Mag. Michael Scheriau-Maier (Abteilungsleiter Zentraleinkauf der „Wie daham“ Scheiflinger Pflegeheim- und DienstleistungsGmbH, v.l.) (c) LK Kärnten

Gastronomiedienstleister Contento macht es möglich: Als erste KABEG-Krankenanstalt setzt das Landeskrankenhaus Laas die Herkunftskennzeichnung nach den Richtlinien der LK-Initiative "Gut zu wissen" um. Auch die "Wie Daham"-Pflegeheim leben Transparenz bei der Lebensmittelherkunft.

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Gut zu wissen: Startschuss für neues Schulprojekt "Mein Essen - Meine Zukunft"

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Pressefrühstück 2019 (c) LKÖ_APA_Martin Hörmandinger (6)

Seminarbäuerinnen schärfen Bewusstsein für nachhaltige Ernährung

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Link: www.baeuerinnen.at

Wenn Essen mehr ist als Ernährung

Die LK Österreich widmete ihre jüngste Veranstaltung der Diskussionsreihe Klartext der "Realität auf unseren Tellern". Fake Meat und Schummelkäse gehören dabei längst zum Alltag.

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Moosbrugger: Imitate kennzeichnen - Landwirte verlangen ‚Fair play‘ am Markt

LK Klartext kompakt "Fake Meat"

Moosbrugger_Mayr_Pollmer_Binnberg_Marksteiner_Fischer_Jochum_(c) LKÖ_APA_Reither

Landwirtschaftskammer fordert EU-weit verbindliche Regeln für Kennzeichnung

„Jeder kann essen, was er will. Bäuerinnen und Bauern decken den Tisch auch bei veränderten Essgewohnheiten und Kundenwünschen. Denn wir produzieren das, was die Verbraucher wollen und bezahlen. Die Konsumenten dürfen aber nicht hinters Licht geführt werden, indem ihnen beispielsweise industriell verarbeitete Fleisch-, Milch- oder Käseimitate als Naturprodukte angepriesen werden. Daher sprechen wir uns ganz klar gegen jede Irreführung der Kunden aus. Hier braucht es einfache, klare und verbindliche Regeln für die Bezeichnung von Imitaten, die EU-weit Gültigkeit haben“, erklärte LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger.
 

Fair play am Markt

„Für ein Fair play am Lebensmittelmarkt verlangen wir rasch rechtliche Spielregeln für die Bezeichnung von Imitaten. Da aufgrund technisch-industrieller Fortschritte die Imitate dem Original immer ähnlicher werden und somit die Irreführung immer wahrscheinlicher, müssen Original und Imitat klar erkennbar sein. So soll es keine Anspielungen auf existierende Begriffe bei der Bezeichnung der Imitate, wie ‚Soja-Milch‘, ‚vegetarischer Leberkäse‘ oder ‚vegane Wurst‘ geben. Nur das Original heißt Fleisch oder Wurst, ein Imitat bleibt immer eine Kopie. Daher ist EU-weit ein Bezeichnungsschutz speziell für Fleisch und Fleischprodukte nötig. Wie das gehen könnte, zeigt das Beispiel Milchprodukte: Butter muss zu 100 % aus Rahm, also aus einem tierischen Rohstoff, bestehen und darf keine pflanzlichen Zutaten enthalten, sonst muss das Produkt laut EU-Marktordnung anders bezeichnet werden“, ergänzte Moosbrugger.
 

Tierwohl liegt uns am Herzen

„Die Entfernung zwischen Konsumenten und Landwirtschaft nimmt zu, das Wissen über die Erzeugung vor allem von tierischen Lebensmitteln daher stetig ab. Daher informieren wir die Konsumenten aktiv darüber, was Tierhaltung, Tierwohl und Verarbeitung für verantwortungsvolle Bäuerinnen und Bauern bedeuten. Denn Tierwohl liegt uns am Herzen. Das bedeutet selbstverständlich die Einhaltung der Tierschutzbestimmungen, das heißt aber auch, dass es kein allgemeines ‚Golden plating‘, also keine strengeren Bestimmungen als in anderen EU-Ländern geben soll. Wir wollen nämlich ein ‚Mehr‘ an Tierwohl über eigene freiwillige Marktsegmente den Konsumenten anbieten, wie das erfolgreiche Beispiel Eier mit ‚bio‘, ‚Freiland‘ und ‚Bodenhaltung‘ zeigt. So ein Angebot an die Konsumenten kann entweder über staatliche Kriterien, wie bei den Eiern, oder im Rahmen kontrollierter Programme, wie dem Tierwohlmodul im AMA-Gütesiegel, organisiert sein. Der Konsument kann beim Einkauf somit völlig sicher sein: der gesetzliche Tierschutz ist voll garantiert, freiwillige höhere Standards findet er ebenfalls im Regal“, stellte Moosbrugger abschließend fest.

Link zur Veranstaltungsreihe der Landwirtschaftskammer Österreich LK-Klartext

 

Erste Mensa in OÖ kennzeichnet freiwillig bei Fleisch und Eiern

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© LK OÖ, Abdruck honorarfrei

Mensa der Katholischen Hochschulgemeinde erhält das „Gut zu wissen“-Zertifikat

Nach Schätzungen werden in Österreich täglich 2,2 bis 2,5 Millionen Portionen Essen in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung zubereitet. Gerade in Betriebsküchen, Kantinen, Mensen, Schulen und Altersheimen wird bisher oft ausschließlich nach dem Preis eingekauft. Qualitätsargumente spielen hier eine geringere Rolle. Deswegen ist die Landwirtschaftskammer OÖ stolz darauf, dass die Mensa der Katholischen Hochschulgemeinde Linz als erste in Oberösterreich mit dem „Gut zu wissen“-Zertifikat ausgezeichnet werden konnte.

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Moosbrugger: "Das ist aus meiner Sicht ein Betrug"

Josef Moosbrugger

© LKÖ, Anna Schreiner

Kleine Zeitung, Mittwoch, 1. Mai 2019 - Interview. Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, fordert Herkunkunftskennzeichnung verarbeiteter Tierprodukte und hohe Standards für Importe.

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Moosbrugger: Keine Käfigeier - 100 Millionen Euro für mehr Tierwohl investiert

Aber: Nach wie vor Eier aus Käfighaltung importiert – Kennzeichnung notwendig

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© Agrarmarkt Austria Marketing GmbH, APA-Fotoservice (Juhasz)

„Unsere Landwirte haben in den letzten zehn Jahren mehr als 100 Millionen Euro investiert, damit die Legehennen-Käfighaltung aus Österreich komplett verschwindet. Der erste und größte Schritt zu mehr Tierwohl wurde bereits 2009 gesetzt. Damals wurden die herkömmlichen Käfige abgeschafft. Spätestens Ende 2019 wird keine einzige Legehenne mehr im Käfig gehalten, auch nicht in den wenigen verbliebenen ausgestalteten Käfigen. Dabei gilt unser Dank auch den Konsumenten, die sich im Einkauf ganz klar für Eier aus Österreich entscheiden. Ganz anders sieht es bei der sogenannten anonymen Produktion und bei verarbeiteten Lebensmitteln, aber auch in Teilen der Gastronomie aus: Dort kommen oft importierte billige Eier und Eiprodukte aus Käfighaltung zum Einsatz. Daher fordern wir ganz klar eine Kennzeichnung von Herkunft und Haltungsform in der Gemeinschaftsverpflegung und bei verarbeiteten Produkten, in denen die Eier die Primärzutat bilden“, erklärte LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger.

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Hier erfahren die Kunden, woher ihr Essen kommt

Gut zu wissen: Cateringservice und Großküchenbetreiber "Feine Küche Kulterer" lobt Lebensmittelherkunft seit Februar aus.

Feine Küche Kulterer

© Kulterer

Kärntner Bauer, 8. Februar 2019 - Die verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung ist derzeit in aller Munde. Die Bundesregieruung will bereits im nächsten Jahr eine entsprechende Regelung einführen.

Während Gegner mit hohem bürokratischen Aufwand argumentieren, geht das Unternehmen "Feine Küche Kulterer" mit gutem Beispiel voran und führt freiwillig eine lückenlose Herkunftskennzeichnung von Fleisch und Eiern auf den Speisekarten seiner Kunden - viele davon Kinder in Tagesbetreuung - ein. Damit ist "Feine Küche Kulterer" der erste Kärntner Großküchenbetreiber in der Tagesverpflegung von Kindern, der sich durch unabhängige Prüfer der Landwirtschaftskammerinitiative "Gut zu wissen" zertifizieren lässt.

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Neue Initiative für regionale Produkte

Kleine Zeitung, Mittwoch, 6. Februar 2019 - Kooperation zwischen Hilfswerk, Gastro-Caterer und Landwirtschaftskammer. Ein Modellprojekt soll Schule machen.

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Kennzeichnung von Nahrungsmitteln - gleiches Recht für alle!

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(c) LKÖ_Anna Schreiner

Der Handelsverband fordert, dass auch Gastronomie und Großküchen die Herkunft der verwendeten Lebensmittel klar deklarieren sollen.

Handelszeitung, 30. Jänner 2019 - Die österreichischen Umwelt- und Tierschutzstandards sind so hoch wie in kaum einem anderen Land. Daher setzt der heimische Lebensmitteleinzelhandel (LEH) in vielen Bereichen auf österreichische Produkte – häufig zertifiziert mit dem AMA Gütesiegel. In den Regalen findet sich eine Vielzahl an regional und lokal produzierten Qualitätsprodukten, häufig aus biologischem Anbau. Damit trägt der Handel entscheidend zum Erhalt landwirtschaftlicher Strukturen und Produzenten in Österreich bei. Darüber hinaus werden österreichische Produkte auch seitens der Konsumenten dezidiert bevorzugt, obwohl sie im internationalen Vergleich etwas teurer sind. Heute hat Österreich den EU-weit höchsten Bio-Anteil im Lebensmitteleinzelhandel.

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Köstinger packt Kennzeichnung an

Die von der Regierung geplante verpflichtende Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebenmittel im Handel und in der Gemeinschaftsverpflegung könnte bereits im nächsten Jahr oder 2021 kommen. Das kündigte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger bei der Wintertagung in Wien an.

(c) Musch_Landiwirtschaftliche Mitteilung

(c) LK STMK_Roman Musch

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"Gut zu wissen - wo unser Essen herkommt!" Eine Initiative mit Erfolgsfaktor

GzW VÖS Magazin

(c) LKÖ_APA_Schedl

VÖS Magazin 4/2018 - Täglich bewirten Großküchen ihre Gäste mit insgesamt 2,5 Millionen Portionen Essen. Und immer mehr Menschen wählen die Lebensmittel, die sie auf ihrem Teller haben möchten, nach Qualität und Herkunft. Die Landwirtschaftskammer Österreich unterstützt daher mit der Initiative "Gut zu wissen" die Herkunftskennzeichnung von Speisen und jene Transparenz, die Gäste auch im Supermarkt und zu Hause schätzen.

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"Österreich isst frei"

Der landesweite Aktionstag des NÖ-Bauernbundes "Österreich isst frei" rückte landwirtschaftliche Leistungen und Herkunftssicherheit in den Mittelpunkt. Mit mehr als 40.000 Kundenkontakten und einer Präsenz von 420 Bäuerinnen sowie Bauern an 22 Standorten in ganz Niederösterreich ist es gelungen, auf transparente Lebensmittelkennzeichung aufmerksam zu machen und zahlreiche Unterschriften für die Initiative "Gut zu wissen" zu sammeln.

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Herbstgespräch am Bauernhof

 

Datum: 11. Oktober 2018
Ort: Betrieb der Familie Doppelmair in St. Thomas

Entscheidende Zukunftsthemen brachte der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Josef Moosbrugger, gestern beim „Herbstgespräch am Bauernhof“ in Oberösterreich zur Sprache.

Entscheidende Zukunftsthemen von LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger beim "Herbstgespräch am Bauernhof" am Betrieb der Familie Doppelmair in St. Thomas (Bezirk Grieskirchen, OÖ)
 
Zu den angesprochenen Herausforderungen zählten u.a. das EU-Agrarbudget, die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), eine verbesserte Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln sowie zahlreiche regionale Themen.  Den europäischen Bauernkongress, der derzeit von 10. Bis 11.10. in Linz stattfindet, nützt Moosbrugger, um die Herausforderungen und Positionen seiner europäischen Kolleginnen und Kollegen auszuloten, österreichische Anliegen zu verankern und Allianzen mit Gleichgesinnten zu schmieden.

Ein Thema, auf das Moosbrugger besonderen Wert legt, ist die Fairness im Lebensmittelhandel, wo sich heimische Qualitätserzeugnisse gegen billige Importwaren behaupten müssen. „Wichtig im Handel ist eine klare, auf den ersten Blick ersichtliche Herkunftskennzeichnung, etwa mittels AMA Gütesiegel in entsprechender Größe.“, so Moosbrugger. Da Herkunftskennzeichnung aber auch in anderen Bereichen wichtig ist, stellte Moosbrugger die LK Österreich-Initiative „Gut zu wissen – Wo unser Essen herkommt“ vor. Das Herbstgespräch in St. Thomas wurde vom OÖ. Bauernbund auch dazu genützt, um „Gut zu wissen“-Informationsfolder, Stecktafeln und Banner auszuteilen. Damit können sich die Bäuerinnen und Bauern selbst an der Initiative beteiligen und für die regionale Herkunftskennzeichnung stark machen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung (PDF,107KB)

Woche der Landwirtschaft: Noch mehr Transparenz

Nachbericht von der diesjährigen „Woche der Landwirtschaft“ unter das Motto „Unser Essen: Gut zu wissen, wo's herkommt“. Von 17. bis 24. Juni wurden dazu in ganz Niederösterreich Veranstaltungen geboten, um noch stärker auf die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern aufmerksam zu machen.

 

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GUT ZU WISSEN, WO´S HERKOMMT

LK-Initiative für Transparenz durch Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung

LKÖ_APA_Ludwig Schedl

(c) LKÖ_APA_Schedl

Auch in Kantinen soll die Herkunft der Speisen erkennbar sein. Die Initiative "Gut zu wissen" der LKÖ sorgt für Transparenz und Sicherheit.

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Offensive für mehr Transparenz auf NÖ Speiseplänen geht in die nächste Runde

Immer mehr Menschen wollen wissen woher ihr Essen am Teller stammt. Das Land NÖ und die Landwirtschaftskammer Niederösterreich stellen deshalb die diesjährige „Woche der Landwirtschaft“ unter das Motto „Unser Essen: Gut zu wissen, wo's herkommt“. Von 17. bis 24. Juni werden dazu in ganz Niederösterreich Veranstaltungen geboten, um noch stärker auf die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern aufmerksam zu machen.

Gruppenbild (v.l.): Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Hermann Schultes, Küchenchef Andreas Maurer, Präsidentin der Bäuerinnen NÖ Irene Neumann-Hartberger und LH-Stv. Stephan Pernkopf © LK NÖ/Franz Gleiß


Täglich werden über 50 Prozent aller Mahlzeiten nicht zuhause verspeist, sondern in öffentlichen und privaten Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen sowie der Gastronomie. Meist wissen die Kunden allerdings nicht, woher ihr Essen am Teller stammt. Hier wird Abhilfe geschaffen. Mit der Initiative „Gut zu wissen“ können Kantinenbetreiber aber auch Schulen, Kindergärten und Uni-Mensen ein Zeichen für heimische Lebensmittel und deren Produzenten setzen. Das gemeinsame Kommunikationsdach „Gut zu wissen“ stellt die Herkunft von Fleisch und Eiern dabei in den Mittelpunkt.
LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf: „Wenn die Gesellschaft immer höhere Standards verlangt, dann muss sie umgekehrt auch selber danach handeln. Gerade für die öffentliche Hand gilt das natürlich umso mehr. Mit dem Umstieg vom Billigst- auf das Bestbieterprinzip haben wir gehandelt und das Bestbieterprinzip in hundert Landesküchen bereits umgesetzt. Das heißt die Lebensmittel, die in den Landesküchen auf den Tisch kommen, müssen auch den höchsten heimischen Standards entsprechen und Billigprodukte aus dem Ausland scheiden automatisch aus. Das schmeckt besser, ist gesünder und hilft auch der Umwelt. Vor allem aber hilft es unseren heimischen Bäuerinnen und Bauern.“

Erste Küche Österreichs ist Gut zu wissen-Küche

„Erst durch die Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmitteln hat der Konsument die Wahlfreiheit. Das ist im Supermarkt so und auch in der Großküche. Deshalb fordern wir die konsequente Umsetzung von „Gut zu wissen“, was für eine ehrliche Herkunftskennzeichnung bei Fleisch und Eiern steht. Wir sind stolz darauf in unserem Haus als gutes Beispiel voran zu gehen und mit dem Restaurant „Zum Landwirt“ den ersten zertifizierten Lizenznehmer der Initiative „Gut zu wissen“ bei uns zu haben“, erklärt Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Hermann Schultes. Das Restaurant „Zum Landwirt“ darf also ab jetzt als erste Großküche Österreichs den Titel Gut zu wissen-Küche führen und steht damit für überprüfte Transparenz.


Ab jetzt können sich auch private Großküchen der Initiative „Gut zu wissen“ verschreiben, um ihren Gästen das sprichwörtliche Tüpfchen auf dem i zu bieten und vom Imagegewinn bei ihren Kunden zu profitieren. „Zunächst mussten wir natürlich das eine oder andere Problem lösen. Zum Beispiel die Verfügbarkeit von österreichischem Geflügelfleisch. Aber unsere Kunden wissen es zu schätzen, dass es ein saisonales und regionales Gericht aus qualitativ hochwertigen Produkten unserer Bauern bei uns gibt“, so Küchenchef Andreas Maurer. Doch auch auf europäischer Ebene gibt es in Sachen Herkunftskennzeichnung noch einiges zu tun. „Das Land NÖ hat mit der Umsetzung des Best-Bieterprinzips einen wichtigen Schritt für unsere heimischen Produzentinnen und Produzenten gesetzt. Der Bund zieht nach und wir fordern, dass nun auch EU-weit entsprechende Schritte, für mehr Transparenz für Konsumenten, gesetzt werden“, sind sich Präsidentin der Bäuerinnen Irene Neumann-Hartberger und Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Hermann Schultes einig.

LEISTUNGEN UND VORTEILE bei der Verwendung der rot-weiß-roten Lupe:

  • Konsumenten gewinnen, weil sie wissen, woher die Rohstoffe stammen. Und wenn diese aus Österreich sind können sie sicher sein, dass sie die höchsten und kritisch geprüften Standards bei Lebensmittel erwarten können.
  • Großküchen gewinnen, weil sie sich klar am Markt positionieren. Ihr und Image gewinnt. Sie werden aus einer Hand mit nur einem Ansprechpartner persönlich betreut: Umfangreiche Informationen und persönliche Betreuung über Bezugsmöglichkeiten der Rohstoffe
  • Die gesamte Region gewinnt: Durch die transparente Herkunftskennzeichnung erhöht sich die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln, da die Konsumenten diese sehr schätzen. Damit verbunden sind weitere klare Vorteile: Vertrauensbildung bei den Konsumenten, erhöhte Wertschöpfung, Identitätsstiftung und Schaffung von Arbeitsplätzen in den Regionen, Ressourcenschonung durch kurze Transportwege, Erhöhung des Frischegrades und der Qualität von Lebensmitteln, Aufbau langfristig wirksamer Geschäftsbeziehungen und Bildung regionaler Netzwerke, Optimierung der Warenbeschaffung durch verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der Versorgungskette.
  • Die bäuerlichen Familienbetriebe gewinnen: Der Bezug von qualitäts- und herkunftsgesicherten Produkten aus den Regionen ist die kräftigste Form von Anerkennung und Wertschätzung. Die Zusammenarbeit von Menschen mit Ideen kann so zu neuen guten Produkten führen und unseren Familienbetrieben Perspektive geben

 

 

LKÖ will genauere Herkunftsangaben bei Supermarkt-Eigenmarken

GZW

(c) LKÖ_Anna Schreiner

Wien/Berlin (APA) - LKÖ-Chef Schultes betonte vor Journalisten, "dass die Qualitätspolitik die einzige Chance für die bäuerlichen Familienbetriebe ist, um auf Dauer Preise zu bekommen, die wir brauchen". Supermärkte sollten mehr zu Eigenmarken preisgeben. Im Rahmen ihrer "Gut zu Wissen"-Initiative pocht die Kammer in der Gemeinschaftsverpflegung und im Handel im Gegensatz zur Gastronomie auf eine Kennzeichnungspflicht.

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10 Jahre "Wir tragen Niederösterreich"

 

Wir tragen Niederösterreich

(c) LK NÖ/Franz Gleiß

Mittwoch, 10. Jänner 2018 - 10 Jahre ist es mittlerweile her, dass die Initiative „Wir tragen Niederösterreich“ ins Leben gerufen wurde. Seit dem schafft sie immer wieder wertvolle Verbindungen zwischen Tracht, Bräuchen, Handwerk und Kulinarik. Die Förderung von regionalen Kulturvermittlungsangeboten und die Vertiefung des Vertrauens der Menschen in die regionale Landwirtschaft, Wirtschaft und Kultur war  und ist den Verantwortlichen stets ein wichtiges Anliegen. So wird bei künftigen Veranstaltungen im Rahmen der Initiative „Wir tragen Niederösterreich“ vor allem der Herkunft ein bedeutsamer Platz eingeräumt. Bei Lebensmitteln, Produkten und Werkstücken soll die niederösterreichische Herkunft noch besser erkennbar gemacht werden, um die herausragenden Qualitäten niederösterreichischer Produkte auf den ersten Blick sichtbar zu machen.

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Gut zu wissen, woran man is(st)!

PR und Medienarbeit haben bei Journalisten manchmal einen zweifelhaften Ruf. Dass sie aber genau das können, was ihre eigentliche Aufgabe ist, nämlich Transparenz schafen und Vertrauen aufbauen, führt die Informationskampagner "Gut zu wissen" der Österreichischen Landwirtschaftskammer vor Augen.

Hier finden Sie den Artikel zum Downloaden.

 

ÖBB-Kantine

(c) LKÖ_Anna Schreiner

 

Lebensmittelherkunft durch neue Methoden leichter nachweisen

Um Trittbrettfahrern in der Lebensmittelwirtschaft das Handwerk zu legen und die Mühen der heimischen Landwirte transparenter zu machen, soll die Herkunft von Lebensmitteln künftig besser nachweisbar gemacht werden. In der LK Klartext-Veranstaltung "Herkunft absichern" diskutieren die Teilnehmer über neue wissenschaftliche Möglichkeiten.

Hier finden Sie den Artikel zum Downloaden.

 

Herkunft absichern

(c) LKÖ_APA_Hörmandinger

Gut zu Wissen am Erntedankfest im Wiener Augarten

Im Rahmen des Erntedankfests im Wiener Augarten präsentierte die Landwirtschaftskammer Österreich ihre Initiative „ Gut zu Wissen“ zur transparenten Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung. Mit Information,  Spiel, einem Kasperltheater für die Kleinsten und Freude am Genießen wurde den zahlreichen Besuchern vermittelt, wie wichtig es ist, zu wissen woher unser Essen stammt.

Herkunft muss erkennbar sein

Daher setzt sich die Landwirtschaftskammer Österreich seit letztem Jahr für eine Kennzeichnung von Fleisch und Eiern in der Gemeinschafts-Verpflegung ein. Zu diesem Zweck wurde im Frühjahr 2016 die Initiative „Gut zu wissen“ ins Leben gerufen, die darauf abzielt, dem Konsumenten die Herkunft seines Essens durch eine transparente Kennzeichnung klar erkennbar zu machen: „Wir möchten dem Konsumenten damit die Wahlfreiheit bei seiner täglichen Verpflegung, wie in Betriebskantinen, Schulen, Kindergärten, Kasernen,  ermöglichen. Durch die Kennzeichnung bekommt der Verbraucher die volle Klarheit über die Herkunft der Lebensmittel und kann somit selbst entscheiden, was auf seinem Teller landet“, erklärt Hermann Schultes, Präsident der österreichischen Landwirtschaftskammer, die Initiative.

Für die Gemeinschafts-Verpflegung ist die Kennzeichnung – die auf freiwilliger Basis erfolgt – eine optimale Möglichkeit, transparent zu agieren und den Konsumenten die Sicherheit über die Herkunft der verwendeten Lebensmittel zu geben. Mit der Kennzeichnung können Gastronomen nicht nur Vertrauen zu ihren Kunden aufbauen, sondern schaffen sich auch einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Hier finden Sie den Link zur Fotogalerie.

Bild: Adi Matzek (Doppel-Grillweltmeister und Gut zu Wissen-Botschafter) und Hermann Schultes (Präsident LK Österreich) © APA_Ludwig Schedl

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(c) LKÖ_APA_Schedl

 

Kurz, Schultes: „Gut zu wissen“-Botschafterinnen und -Botschafter ernannt

Sebastian Kurz, Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres, und Hermann Schultes, Präsident der LK Österreich haben heute folgende Persönlichkeiten zu „Gut zu Wissen“-Botschafterinnen und -Botschafter ernannt:

  • SARAH WIENER, Köchin
  • JOSEF DONHAUSER, Unternehmer Gastronomiegruppe DoN
  • SERGE FALCK, Schauspieler & Kabarettist
  • MAG.(FH) ANDREAS KABELA, SV Group Österreich
  • ADI MATZEK, Doppel-Grillweltmeister

Die Moderation der Veranstaltung im Außenamt lag in den Händen von Barbara van Melle, über „Erfolg = Qualität und Herkunft“ sprach dabei der Präsident des Weinbauverbandes, Johannes Schmuckenschlager.

Link zur Presseaussendung: Gut zu wissen - Botschafter

Genuss made in Austria

Immer mehr Konsumenten stellen die Frage, woher das Essen auf ihrem Teller eigentlich kommt. Der Trend ist auch in der Gastronomie stark spürbar: Laut einer Studie legt jeder zweite Gast Wert auf eine regionale Herkunft der Rohstoffe - insbesondere bei Fleisch und Eiern.

 

Hier finden Sie den Artikel als Download.

 

Genuss made in Austria

 

 

Unser Essen: Wo´s herkommt gut zu wissen

LK-Initiative „Gut zu Wissen“: Transparenz durch Herkunftskennzeichnung in der  Gemeinschaftsverpflegung

Immer mehr Menschen ernähren sich bewusst und wollen auch wissen, woher die Lebensmittel, die sie genießen, stammen. Wenn sie im Supermarkt gezielt nach Qualität suchen, so weist ihnen das AMA-Gütesiegel den Weg. Woher das Fleisch kommt oder aus welchem Land bzw. welche Haltungsform die Eier stammen, können sie auf der Verpackung lesen. In der Außer-Haus-Verpflegung, wie in Schulen, Kindergärten, Mensen, Spitalsküchen, Seniorenheimen, Kasernen oder Betriebskantinen, ist die Herkunft oft nicht nachvollziehbar, da (noch) keine Kennzeichnungspflicht besteht. Aus diesem Grund hat die LK Österreich die Initiative „Gut zu wissen“ gestartet, die die Herkunft von Fleisch und Eiern in der Gemeinschaftsverpflegung sichtbar macht.

Die Gemeinschaftsverpflegung versorgt täglich 2,5 Millionen Menschen. Und die Menschen wollen auch dort die Transparenz und wissen, was sie am Teller haben. Qualität und Herkunft sind entscheidende Informationen. Mit der Initiative "Gut zu Wissen - Unser Essen wo´s herkommt", wird auf einfache und klare Weise (Gut zu Wissen & Lupe) die Herkunft von Fleisch und Eiern gekennzeichnet und bringt auch Transparenz in die Produktionsform. Das schafft Sicherheit und unterstützt den Konsument in seiner Wahlfreiheit (Prinzip der "informed choice"). Die professionelle Abwicklung, Beratung und Kontrolle obliegt der AMA.

 

Infografik Gut zu wissen

Schultes fordert Kennzeichnung aller Eiprodukte: "Mehr Transparenz statt Täuschung!"

Eier-Herkunft muss auch bei verarbeiteten Produkten sichtbar sein.

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Kennzeichnung Eiprodukte

Landtag beschließt Herkunftskennzeichnung

LK-Forderung wurde in Tirol umgesetzt.

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Heimatlos?

A LA CARTE 2017/03 - Der jüngste Skandal um mit dem Insektengift Fipronil kontaminierte Eier, die einige heimische Gastrobetriebe hartgekocht und geschält aus Holland gezogen haben, befeuert wieder einmal die Forderung nach verpflichtender Ausweisung der Herkunft von Lebens­mitteln auch in der Gastronomie. Doch einige Wirte und mit ihnen die Wirtschaftskammer legen sich quer. Warum eigentlich?

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Presse-Echo

Landeshauptmann Erwin Pröll überzeugt sich von der Aktion "Gut zu wissen wo's herkommt. 30.11.2016

Gut zu wissen, wo's herkommt.

 

 

Kronen Zeitung 13. Mai 2016

 

ORF Steiermark heute, 12. Mai 2016


 

Österreich, 13. Mai 2016

Kronen Zeitung, Ausgabe Oberösterreich, 12. Mai 2016

Neues Volksblatt, 12. Mai 2016

OÖ Nachrichten, 12. Mai 2016


Die Digitale Tageszeitung, 12. Mai 2016

 

Kleine Zeitung Ennstal, 11. Mai 2016

 

Kleine Zeitung Murtal, 13. Mai 2016

 

Kleine Zeitung Südost & Süd, 10. Mai 2016

 

Tips, 18. Mai 2016

 

steiermark.orf.at, 12. Mai 2016

 

Tiroler Tageszeitung, 13. Mai 2016

 

APA Redaktion, 12. Mai 2016

 

APA ots, 12. Mai 2016