NEWS: Gut zu Wissen am Erntedankfest im Wiener Augarten!

Im Rahmen des Erntedankfests im Wiener Augarten präsentierte die Landwirtschaftskammer Österreich ihre Initiative „ Gut zu Wissen“ zur transparenten Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung. Mit Information,  Spiel, einem Kasperltheater für die Kleinsten und Freude am Genießen wurde den zahlreichen Besuchern vermittelt, wie wichtig es ist, zu wissen woher unser Essen stammt.

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Bild: Adi Matzek (Doppel-Grillweltmeister und Gut zu Wissen-Botschafter) und Hermann Schultes (Präsident LK Österreich) © APA_Ludwig Schedl

 

Unser Essen: Wo's herkommt!

Gut zu wissen!

Immer mehr Menschen legen Wert auf bewusste Ernährung. Wenn Sie im Lebensmittelhandel gezielt nach Qualität suchen, so weist Ihnen das AMA-Gütesiegel den Weg. Woher das Fleisch kommt oder aus welchem Land bzw. welcher Haltungsform die Eier stammen, können Sie auf der Verpackung lesen. In der Außer-Haus-Verpflegung – wie zum Beispiel in Kindergärten, Schulen, Mensen, Betriebskantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Kasernen – ist die Herkunft oft nicht nachvollziehbar, da (noch) keine Kennzeichnungspflicht besteht. Über 86 % der Befragten einer ORF-Abstimmung wollen wissen, aus welchem Land die Lebensmittel auf ihrem Teller kommen. Transparenz und Klarheit schaffen Vertrauen. Wir wollen mit „Gut zu wissen“ den Konsumentinnen und Konsumenten die Wahlfreiheit ("informed choice") geben und damit Sicherheit schaffen.

Wo's herkommt!

Gut zu wissen, ich mach mit!

Regina Lahofer-Zimmermann

Baumeisterin, Niederösterreich

"Als Mutter ist es mir wichtig, dass ich weiß, woher im Kindergarten und in der Schule das Essen für meine Kinder stammt. Wenn ich im Supermarkt Fleisch oder Eier einkaufe, weiß ich ja auch, woher das kommt; bei den Eiern kann ich sogar die Haltungsform wählen. Und diese Information hätte ich auch gerne bei der Schul- und Kindergarten-Verpflegung."

Thomas Primus

CEO & Co Founder foodnotify, Wien

"Was bestimmt kommen wird, ist die Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmitteln. Dann können sich auch jene Gastronomen abheben, die Mehrwert anbieten – zum Beispiel qualitativ hochwertigeres Fleisch aus Österreich statt billigen, mit Antibiotika versetzten Produkten. Die Menschen müssen auch mal darüber nachdenken, warum jemand ein Schnitzel um zwei Euro anbieten kann."

Elisabeth Köstinger

Abgeordnete zum europäischen Parlament

"Gemeinsam mit allen bewussten Essern schaffen wir es, dass in die Anonymität auf unseren Tellern ein bisschen Tageslicht kommt. Kurzprofite bei ausländischen Nahrungsmittelkonzernen schaden dem österreichischen Nachhaltigkeitskreislauf - das muss sich ändern. Ich bin überzeugt, dass immer mehr Esser etwas dagegen haben, dass ihr Wiener Schnitzel fertig paniert von irgendwo her aus dieser Welt angeliefert wird. "Gut zu wissen" setzt ein wichtiges Zeichen!"

Andreas Kabela

Geschäftsführer SV Österreich

"Die Verwendung regionaler Produkte bringt für alle Beteiligten Vorteile: Unsere Gäste können sich auf qualitativ hochwertige und frische Lebensmittel verlassen, Unternehmen und Pflegeeinrichtungen fördern das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. der Bewohnerinnen und Bewohner, heimische Landwirte profitieren von langfristigen Partnerschaften und wir von kurzen Transportwegen und frischen, saisonalen Produkten. Daher freue ich mich besonders, die Initiative „Gut zu wissen“ aktiv unterstützen zu dürfen."