Moosbrugger: Imitate kennzeichnen - Landwirte verlangen ,Fair play' am Markt

Landwirtschaftskammer fordert EU-weit verbindliche Regeln für Kennzeichnung

"Jeder kann essen, was er will. Bäuerinnen und Bauern decken den Tisch auch bei veränderten Essgewohnheiten und Kundenwünschen. Denn wir produzieren das, was die Verbraucher wollen und bezahlen. Die Konsumenten dürfen aber nicht hinters Licht geführt werden, indem ihnen beispielsweise industriell verarbeitete Fleisch-, Milch- oder Käseimitate als Naturprodukte angepriesen werden. Daher sprechen wir uns ganz klar gegen jede Irreführung der Kunden aus. Hier brauch es einfache, klare und verbindliche Regeln für die Bezeichnung von Imitaten, die EU-weit Gültigkeite haben", erklärte LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger. Lesen Sie mehr

Mehr Informationen gibt es auf LK-Klartext

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Unser Essen: Wo's herkommt!

Gut zu wissen!

Immer mehr Menschen legen Wert auf bewusste Ernährung. Wenn Sie im Lebensmittelhandel gezielt nach Qualität suchen, so weist Ihnen das AMA-Gütesiegel den Weg. Woher das Fleisch kommt oder aus welchem Land bzw. welcher Haltungsform die Eier stammen, können Sie auf der Verpackung lesen. In der Außer-Haus-Verpflegung – wie zum Beispiel in Kindergärten, Schulen, Mensen, Betriebskantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen, Kasernen und beim Catering – ist die Herkunft oft nicht nachvollziehbar, da (noch) keine Kennzeichnungspflicht besteht. Über 86 % der Befragten einer ORF-Abstimmung wollen wissen, aus welchem Land die Lebensmittel auf ihrem Teller kommen. Transparenz und Klarheit schaffen Vertrauen. Wir wollen mit „Gut zu wissen“ den Konsumentinnen und Konsumenten die Wahlfreiheit ("informed choice") geben und damit Sicherheit schaffen.

Wo's herkommt!

Gut zu wissen, ich mach mit!

Ingrid Unterauer

Landwirtin und Mutter, Oberösterreich

„Regionalität ist ein Muss für unseren Genuss. Wenn ich weiß woher mein Essen kommt, schmeckt es gleich viel besser und ist nach den Kriterien produziert, die bei uns in Österreich Standard sind und das hat absolute Priorität. Nur wenn wir unseren Kindern ein Vorbild sind, hat unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft auch in Zukunft eine Chance.“

Walter Piplits

Unternehmer, Niederösterreich

Durch regionale und saisonale Ernährung, tut man seinem Körper viel Gutes, seine Lebensenergie und Lebensfreude wird dadurch wesentlich gestärkt. Ich befürworte es, dass es immer mehr Informationen über Lebensmittel und ihre Auswirkungen auf unseren Körper gibt.

Philomena Pierer

Bio-Bäuerin, Steiermark

„Als Bio-Bäuerin ist mir die hohe Qualität der Lebensmittel ein besonderes Anliegen. Ich weiß, was in unserem Fleisch steckt und dieses Wissen sollen auch die Konsumenten haben, damit diese besser zwischen Qualität und Masse unterscheiden können.“

Franz Leberl

Fuhrparkberater, Wien

„Als gesund lebender Mensch interessiert es mich besonders, woher was kommt und wie es gewachsen ist. Besonders liegt mir am Herzen, dass die österreichische Landwirtschaft einen großen Nutzen hat. Es sichert den landwirtschaftlichen Standort Österreich und versorgt somit viele landwirtschaftliche Betriebe mit Arbeit.“