PK (c) LK Kärnten

Ing. Gebhard Schmied, MAS (Kaufmännischer Direktor des Landeskrankenhauses Laas), LK-Präsident Ing. Johann Mößler, Emanuel Eisl (Geschäftsführer Contento) und Mag. Michael Scheriau-Maier (Abteilungsleiter Zentraleinkauf der „Wie daham“ Scheiflinger Pflegeheim- und DienstleistungsGmbH, v.l.) (c) LK Kärnten

"Gut zu wissen": Erstes KABEG-Krankenhaus und Pflegeheimbetreiber setzen Herkunftskennzeichnung um

Gastronomiedienstleister Contento macht es möglich: Als erste KABEG-Krankenanstalt setzt das Landeskrankenhaus Laas die Herkunftskennzeichnung nach den Richtlinien der LK-Initiative "Gut zu wissen" um. Auch die "Wie Daham"-Pflegeheim leben Transparenz bei der Lebensmittelherkunft.

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Unser Essen: Wo's herkommt!

Gut zu wissen!

Immer mehr Menschen legen Wert auf bewusste Ernährung. Wenn Sie im Lebensmittelhandel gezielt nach Qualität suchen, so weist Ihnen das AMA-Gütesiegel den Weg. Woher das Fleisch kommt oder aus welchem Land bzw. welcher Haltungsform die Eier stammen, können Sie auf der Verpackung lesen. In der Außer-Haus-Verpflegung – wie zum Beispiel in Kindergärten, Schulen, Mensen, Betriebskantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen, Kasernen und beim Catering – ist die Herkunft oft nicht nachvollziehbar, da (noch) keine Kennzeichnungspflicht besteht. Über 86 % der Befragten einer ORF-Abstimmung wollen wissen, aus welchem Land die Lebensmittel auf ihrem Teller kommen. Transparenz und Klarheit schaffen Vertrauen. Wir wollen mit „Gut zu wissen“ den Konsumentinnen und Konsumenten die Wahlfreiheit ("informed choice") geben und damit Sicherheit schaffen.

Wo's herkommt!

Gut zu wissen, ich mach mit!

Julia Lettenbichler

Angestellte, Tirol

„Regionale Produkte sind auch in einer globalisierten Welt kein Rückschritt. Wer regionale Produkte kauft und isst, der unterstützt unsere Landwirtschaft, minimiert Verkehr und steht für Tierwohl ein. Gerade im Tourismus ist hier noch viel Luft nach oben und ein Zusammenwirken von Landwirtschaft und Wirtschaft ist auf Dauer eine starke Kombiniation, die sich gegenseitig stützt. Regionale Produkte auf dem Speiseteller in einem Gasthaus/Hotel sind von Vorteil, Qualität statt Quantität, und ich will wissen, was ich esse.“

Joe Kranawetter

Unternehmer und Landwirt, Niederösterreich

„Lebensmittel sollen eindeutig erkennbar sein und in ihrer Herkunft eindeutig. Kreuzungen von Rassen sind ebenso anzuführen, wie die Produktion von tierischen Produkten in anderen Ländern als dem Land der Abstammung. Hier ist auch das Agrarmarkt Marketing Service gefordert, das in der Vermarktung abzubilden, was der Kunde kaufen kann. Ein durchzogenes Schweinernes wird nicht im Einzelhandel zu finden sein, darum bitte auch nicht in der Vermarktung abbilden und Mittäter werden.“

Angela Fichtinger

Abgeordnete zum Nationalrat, Konsumentenschutzsprecherin der ÖVP, Bürgermeisterin Gemeinde Bad Traunstein

"Gerade bei Lebensmitteln ist die Herkunft und die Qualität von höchster Wichtigkeit, unsere heimischen Hersteller, seien es Bauern, oder Veredelungs- und Weiterverarbeitungsbetriebe, stehen für hervorragende Qualität und höchste Standards. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass alle Konsumentinnen und Konsumenten klar wissen woher deren Lebensmittel kommen. Ich bin stolz auf unsere Lebensmittel und ich bin stolz auf die heimische Qualität."

Johannes Gugerell

Fleischermeister, Grilltrainer, Aspang

"Wir haben in Österreich perfekte Bedingungen für Tierhaltung, vor allem für Rinder, Kälber und Schafe. Wald- und Wasserreiche Gegenden belasten die Umwalt kaum. Aber woher stammt das Fleisch auf den Tellern der Gastronomie oder in den Wursttheken? Eine deutliche Kennzeichnung wäre wünschenswert. Oder wollen Sie wirklich auf einer Alm einen Rindsbraten aus Rumänien und einen Schweinsbraten aus Holland essen?"